reguläres Training

Unser Training erfolgt nach modernen sportwissenschaftlichen Erkenntnissen.

 

Auch wenn die Grundlage des Historischen Fechtens die entsprechenden zeitgenössischen Quellen sind, richten wir unsere Trainingsmethoden nach modernen Kriterien aus.

 

Die physische Belastung der jeweiligen Übungsform muss den Fähigkeiten der Fechtschüler angemessen sein. Bestimmte Bewegungen, die Gelenke, Wirbelsäule u.a. besonders belasten, werden mit entsprechender Vorsicht und Achtsamkeit auf die saubere Ausführung angeleitet.

 

Struktur und Didaktik richten sich an moderner Trainingslehre aus und haben den einzelnen Menschen und seine Entwicklung im Blick.

 

Das Training beginnt stets mit einer Aufwärmphase, die sich zusammensetzt aus Lockerungs- und Kräftigungsübungen für den ganzen Körper, gelegentliche Balance- oder Geschicklichkeitsspielen und verschiedenen Schwingübungen mit dem Schwert.

 

Nach dieser Phase gibt es Partnerübungen niedriger bis mittlerer Intensität, eine Phase, in der neue Techniken eingeübt und bekannte wiederholt und geschliffen werden und schließlich eine Phase, in der der Saal zum Freifechten zur Verfügung steht.

 

Die Verteilung und Länge der jeweiligen Phasen kann je nach Thema des Trainingsabends variieren, folgt aber grob immer diesem Muster, so dass möglichst alle Fechtschüler ihren jeweiligen Bedarf abdecken können.

 


Die zentrale Waffe in unserem Fechtunterricht bei Asteria ist das Lange Schwert, eine Fechtwaffe des Spätmittelalters, in vielen Quellen behandelt und heute wohl die Fechtwaffe mit der größten Verbreitung und den meisten Praktizierenden der HEMA-Welt.

 

Das Lange Schwert vereint auf sich alle Prinzipien, die im europäischen Fechten eine Bedeutung haben. Manche mögen zunächst noch etwas unausgereift erscheinen und werden in der Entwicklung späterer Waffentypen deutlicher. Es ist durchaus angemessen zu sagen, wer Langschwertfechten lernt, übt sich in den Grundlagen des Fechtens an sich.


Entsprechend gibt es in unserem Trainingsangebot immer wieder die Gelegenheit, andere Waffen kennenzulernen, um einerseits über den Rahmen des Langen Schwerts hinaus Historisches Fechten zu erleben, andererseits aus der Erfahrung wiederum für das Lange Schwert Kenntnisse zu gewinnen und zu ergänzen.